
NUR DORT?
Dort Weil die menschen dunkler sind? Weil ihr lachen heller ist...? Weil das leben lichter scheint? Weil das meer den horizont zu küssen wagt?
Überall!
 HORIZONT
Lernen, Glauben, Vertrauen
Links: Tor zum Himmel...
Pedro Lopes: Wellen... Dunkel... Ein Tor am Ende des Lichtes - für jeden....
EINHEITSGRAU - ODER DAS TOR ZUM LICHT (ICH LERNE)
grau in grau... möchte nicht zum grau werden möchte das grau heller machen mit meinem widerspenstigen lachen - ätsch - sogar auch dann wenn mir vielleicht zum weinen ist
ARMS WIDE OPEN danke... für dirk
regentaumeliges glück aus dem nichts stillstand der zeit und plötzlich... im freien fall das gefühl aufgefangen zu werden mit kalten gedanken das gefühl sonne zu fühlen fröstelnd im abgrund das gefühl der wärme ungekanntes real - arenal leblosigkeit - wiederbelebung und herzklopfen mit namen rückfall in die angst - begreifen ...und doch noch offene arme...

HOFFNUNG = SELBSTLÜGE?
fleisch schwillt unter eisen wundgerieben von schnüren festgezurrt im leben was kein leben birgt
geschwüre blühen und verknospen sich der gang ist schleppend das gewicht ist schwer klirrend hinter sich - ein grosser schatten
bleierne gedanken fliegen in die weite leichtfüssig, schnell und frei mit dem schatten - und doch ohne eisen
leben in gefangenschaft der eigne horizont als scharfer wächter die pflicht als strenger richter die guillotine glänzt so zauberhaft im licht

Nur eine Frage...
Was würdest Du tun wenn morgen der letzte Tag der Welt wäre?
Würdest Du morden lieben kaufen zerstören?
Was würde ich tun wenn morgen der letzte Tag der Welt wäre? Würde ich weinen lachen zeugen beten?
Ich würde träumen mich erinnern mich freuen - einfach so leben wie jeden Tag...
FRAGEN
STÄBE ZIEHN VORBEI WIE JAHRE WERFEN KRATERTIEFE FALTEN AUF DIE KEINER SIEHT
FARBENPRÄCHTIG HINTER GITTER BLÜHT DAS LEBEN SEHNSUCHT SCHLÄFT
DIE EINE FRAGE WILL MAN ES - DAS LEBEN? DAS LEBEN GANZ UND GAR SO WIE ES IST? SEHNSUCHT ERWACHT
ERWECKT DIE KLARE ANTWORT NEIN
 DER CLOWN
Tänzelnde Schritte, ein Lachen, ein Scherz. Der Clown spielt sein Spiel. Ein tägliches Lächeln. Alles ist gut. Ein tägliches Scherzen. Alles wird gut. Wir tanzen, wir reden, wir scherzen, die grinsende Maske wird zur Verzerrung. Das Lachen klingt hohl und gerät zum Aufschrei. Worte verhallen dumpf in der Seelenhöhle. Tanz in den Abgrund

MALEN NACH ZAHLEN
Verbundene Zahlen Werden zum Mensch. Farbe. Der Mensch ist bunt. Etwas schwarz für die Seele. Etwas rot für die Narben. Ein wenig gallengrün für das, was im Halse stecken bleibt. Stacheldrahtgrau für das, was nicht über die Lippen kommt. Blau noch, für die gestorbene Hoffnung, ertrunken in hellblauen Tränen. Grau für die Resignation, die im Laufe der Jahre, die Lebenslust kränkte. Rosé für die Schamesröte, die bei jeder Friedensheuchelei den eigenen Geist belog. Gelb für die Sonne, die nicht mehr für einen scheinen kann, weil sie hinter atemfarbenem Geschrei erlosch. Weiss für die Unschuld, die nach den ersten vier Jahren wich. Und dunkelrot für das Blut, was aus den Augen quillt, in den sehnsüchtigsten Träumen.
PUPPENSPIEL
Samtene Vorhänge Auf gefärbter Pappe Und buntem Holz Lustige Figuren Tanzen und Singen Seid Ihr alle da, Kinder? Geschichten aus dem Leben Harmonie als Drehbuch Karierter Stoff mit weichem Plüsch Feine Hände klatschen Die Gesichter zum Lachen verzerrt Die Hand in der Figur Ist seelenlos. Sprachlos.Machtlos. Leere Lippen singen ein Lied.
LEBEWOHL um es dir zu sagen fehlt mir der mut ich will es nicht doch wenn der tag einmal kommen wird und du es mir zeigst werde ich stehenbleiben wenn du weitergehst und erwarte deine worte denn so schön wie du hat mir noch niemand lebewohl gesagt...

Neutralitätsgesetz
Alle Antworten wurden nie gegeben. Alle Fragen nie gestellt. Beredetes Schweigen, schweigendes Leben. Entfernte Nähe Auf naher Entfernung. Augenblicke der verschlossenen Augen. Vergessene Erinnerung, ein einziges Warum. Hoffnung auf Begreifen, unbegreifliche Hoffnung. Eine Hand ist keine Erklärung, ein Blick keine Beantwortung. Keine Suche, kein Warten, nur ein wunschvoller Anspruch auf ein Neutralitätsgesetz.

Am Nabel der Welt
Genährt durch den Mutterkuchen, Aufgesaugt durch den Nabel. Per Gen ins Blut, Durch Erziehung die Absolution. Arroganz und Oberflächlichkeit, Überheblich bis in die letzte Zelle. Vom Vater zum Sohne, von der Mutter zum Kinde. Absolut weltliche Geburt. Doch überweltliches Fühlen. Sadismus erlaubt. Zerstörung erbeten. Nicht Frohn, Sondern Hohn und frönen daran. Am Nabel des Abgrundes nährt sich der nächste Und wird vergiftet. Tropfen für Tropfen.

Kindergarten
Glänzende Leiber schlank wohlgeformt Unmenschlich ihr Inneres edel ihre Gestalt Der Tod gibt seinen Werkzeugen ein grausam harmloses Aussehen
Bedeutungsschwanger ihre Namen: Little Boys* niedlich
Ach, wie süß! Laß die kleinen Jungen doch spielen! Ihr Spielplatz ist der blaue Planet laß sie los...
... und Pilze werden blinde Sonnen ausspeien und die Sonne wird sich abwenden vor Ekel... *(Name der ersten Atombombe, Hiroshima, 6. August 1945)
PARIS UND HELENA lustiges hüpfen springen und werfen hin und hinfort spielball einst paris genannt, als spielball der helena lustige spielchen gegen die wand und zurück roter spielball gefüllt mit mensch aufgepumpt mit seele spielball mit wunsch zu zerplatzen

Clownerie Aufbäumen. Der Körper wehrt sich. Der Geist kämpft. Schweiß rinnt Die Seele hinab. Wie durch Tritte gerührt. Wie von Händen gepackt. Zu Boden geworfen. Genommen. Zu dem gebracht, was man nicht will. Tritte schmerzen, Hände würgen, Zeichnen Male, Brandmale in den Geist. Schande beim Blick in den Spiegel. Ekel vorm eigenen Auge. Die Seele errötet, Vor Lüge gekränkt. Eingewickelte Abscheu Verpackt in ein Lächeln Auf blutigen Lippen, jeder Schluck ist Bitternis und Bitterkeit. Ein Wort Einen Witz. Der Witz ist man selbst. Selbstlüge? Vergewaltigung des Ichs. Täglich. Der Täter ist man selbst.
IST DAS ALLES??
*ein lachen eine berührung vertrautheit der gedanken wärme und zuneigung das gefühl ohne den anderen nicht leben zukönnen
*ein strauss blumen ab und zu schmutziges geschirr routine es passiert jeden samstag nach der sportschau eintöniges schnarchen festgefahren das gefühl mit dem anderen nicht leben zu können
*ein lachen eine lüge berührungen - doch nicht einander jeder für sich
*fremdgeworden fremdgegangen missbrauchtes vertrauen vertrautes missbrauchen das gefühl ohne den anderen leben zu müssen

NUR EIN LÄCHELN
Ein Lächeln nur. Körperlicher Schmerz, Seelischer Schmerz, Nur durch ein Lächeln. Vergewaltigt durch das Wort, was man selbst schenkt. Geben ohne zu wollen. Gegen Gedanken, Gefühle Und gegen die Vergangenheit. Geben ohne zu wollen. Wehren. Ohnmacht. Selbstvergewaltigung Für den Frieden.
REANIMATION GESCHEITERT? (für d)
es tut leid - doch atem, der seit jahren verharrt, ist kein atem mehr
blut, seit langem verkrustet, kann nicht mehr fliessen
esperanca ende ohne beginn tote zu beleben ist leblos
esperanca beginn nach dem ende zulassen.... - lerne das wunder der geburt!

Narbengrosse Kinderseele
Zuschauen Durch hilflosigkeit. Verhindern wollen Mit involviert Doch machtlos Seele zerblättert Stück für stück Mehr und mehr Hoffnung für hoffnung In vier jahren nur... Keine chance Im leben Noch ein bisschen kampf zu geben Vorbei Bevor sie gelebt

Auf Halde
Schutt In rauen mengen Rau wie schürfen Seelenschutt Arbeitsschutt Launenschutt Agressionsschutt Sondermüll Mal monatlich, wöchentlich oder auch täglich. Abgeladen mit dem Panzer, Kettenräder Wie Kettensägen. Abladeplatz, Schuttabladeplatz Aufnahmefähiger als ein Container. Platz gepflastert mit Mensch Seele Und Leben. Aufgeschürft Durch Sondermüll.

FARBENLEERE – Oder das Leben ist kunterbunt
Seelenrot grenzt an Seelenschwarz. Ertrinken im eigenen Augenblau. Körperschmerzrot wird zu Ignoranzklar. Schwenkendes Friedensweiss Kämpft gegen Kriegspurpur und unverstehendes Tauben-blau. Resignationsgrau. Hoffnungssonnengelb. Niederschlagsschwarz, Fleischrot, Lippenrot, Hautfetzenrot, vernunftsbeige durch kinderaugenhellblau und besonnenzartgelb rennt gegen festungsgrau. Sehnsucht nach Glückstaumelorange und Genusstrunkenapricot. Hoffnung auf Erleuchtungsknallgelb, mit gallencremefarbenen Beigeschmack. Notwendige Farbenlehre. Was bleibt sind leere Farben.
DANKSAGUNG
...ungekanntes als geschenk die lehre zu glauben, zu vertrauen und zuzulassen ...statt der mauer die offene tür und nichts, um danke zu sagen dafür ...nimm meine hand kann dir nur meinen atem geben die leuchtende sonne und die ewigkeit
schöne neue welt mehr schein als sein... selbstlüge, lebenslüge, hoffnungstaumel – mehr taumel, als hoffnung ansonsten farce... kein ausweg, wo, warum? die lebenslüge lebt ein leben

Stolzes Herz (für m.) Bestehend aus Aufbäumen Energienreserven Ausgebeutet. Brandrodung Brandschatzung. Letzter Schatz ist der Stolz. Gebrochen und verzaubert In Nachgiebigkeit und Ertragen. Zeitfragen. Die Scherben hält der Schein.
Leichenfledderei Gänsehaut, jeden tag, der blick in den leeren spiegel, aus leeren augen. Tage zeichnen sich wie jahre Hautfurchen Seelenfurchen. Atem ist schwer Können tote atmen? Können tote fühlen? So lebendig Und doch so verstorben Seelenleichnam, Grabschändung Am lebenden beispiel.
BRIEF AN EINEN SOHN
nie allein lassen, hast du gesagt und es wurde versprochen nie allein lassen, es wurde genickt und es wurde versprochen
kind, allein - ist die relation dessen, was man sieht nie allein - ist das fühlen des unsichtbaren: liebe ist unendlich
gebrochen und gehalten als mensch und als versprechen
Das Schreiben schlechter Gedichte war schon immer beglückender als das Lesen guter... (Hermann Hesse)
SIE MÖCHTEN GUTE ODER ANDERES LESEN??? www.Literaturtipp.de
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